Vertrauen und Engagement aufbauen: Luton Town nutzt Video, um Bildungsmöglichkeiten auf Akademieebene zu schaffen

Nachdem Luton Town Schwierigkeiten hatte, die Nachwuchsspieler für performance zu begeistern, löste der Verein das Problem, indem er Videotools auf innovative neue Weise einsetzte. Seit dieser Umstellung ist es dem Verein gelungen, seinen jungen Spielern zu einem besseren technischen Verständnis des Spiels zu verhelfen und ihre sozialen und kommunikativen Fähigkeiten abseits des Spielfelds zu verbessern.

Der Luton Town Football Club kann auf eine 135-jährige Geschichte zurückblicken, in der es viele Höhen und Tiefen gab. Nach dem Gewinn des Football League Cups im Jahr 1988 ging es für den Verein in den 1990er und 2000er Jahren bergab, bis er 2009 schließlich ganz aus der Football League abstieg.

Seit diesem Tiefpunkt vor über einem Jahrzehnt hat sich das Schicksal von Luton jedoch gewandelt. In der Saison 2014/15 kehrte der Klub in die Football League zurück und schaffte vor kurzem zum ersten Mal seit 12 Jahren wieder den Aufstieg in die zweite englische Fußballliga.

Als Teil der Vision des Eigentümers für den Klub konzentriert sich Luton stark auf die Einbindung der lokalen Gemeinschaft und die Entwicklung der besten jungen Talente aus seinem Einzugsgebiet. Im Rahmen dieser Strategie nutzt der Verein seine Akademie als Mittel zur Förderung von Bildung, Engagement und Gemeinschaftssinn.

Veränderung der Interaktion zwischen Spieler und Trainer

Die Luton Town Academy hat die Aufgabe, vielversprechende Talente zu fördern, zu entwickeln und in sie zu investieren, aber diese Arbeit beschränkt sich nicht auf die sportliche Entwicklung. Als Teil ihrer Mission, junge Spieler zu entwickeln, die sowohl für den Profifußball als auch für das Leben danach gerüstet sind, versucht die Akademie ständig, die Spieler in einer breiten Palette von Fähigkeiten zu schulen und zu fördern.

Im Jahr 2019 führte Luton die Catapult VisionPlattform Instrument Plattform , um support Entwicklung der Nachwuchsspieler support und die Einbindung der Spieler in Trainings- und Analyseeinheiten zu verstärken. 

Laut Simon Dunn, Leiter Performance in der Akademie von Luton, hat der Einsatz von Vision mit Schwerpunkt auf der Ausbildung die Art und Weise verändert, wie Trainer und Spieler bei performance zusammenarbeiten. Vor der Einführung der Technologie befand sich die Akademie „in einer Phase, in der unsere Analysesitzungen entweder von mir oder vom Trainer geleitet wurden“, sagt Dunn. „Es fühlte sich an, als würden wir einfach nur mit den Spielern reden. Jetzt liefern nicht mehr wir die Analyse, sondern geben den Jungs die Mittel an die Hand, ihr eigenes Feedback zu geben.“

Auch die Mitarbeiter in Luton sind der Ansicht, dass sie durch die Einbindung der Spieler in den Analyseprozess dazu beigetragen haben, das technische und taktische Verständnis zu verbessern. „Wenn wir den Spielern Fragen stellen, haben sie jetzt eine taktische Antwort parat, anstatt nur mit den Schultern zu zucken“, erklärt Dunn. „Sie haben nun das Selbstvertrauen, Fragen zu beantworten. Aus meiner Sicht software die software dabei eine Rolle gespielt.“

Peer-to-Peer-Lernen

Indem sie die Spieler ermutigen, Spiele zu analysieren und ihre Ergebnisse den Trainern zu präsentieren, stellen die Mitarbeiter in Luton fest, dass die Spieler für Diskussionen und ein höheres Maß an Details in den Trainingseinheiten empfänglicher sind. Dunn ist der Meinung, dass sich dadurch die Beziehung zwischen den Spielern und den Trainern der Akademie zum Positiven verändert hat.

„Die Dynamik zwischen Trainern und Spielern hat sich seit der Einführung der software wirklich zum Positiven gewandelt. Wir können Gespräche über ihre performance führen – sowohl performance als auch im Team. Dabei geht es nicht darum, sie zu kritisieren oder zu loben, sondern wir führen wirklich tiefgehende Gespräche.“

Indem man den Spielern eine Plattform zur Verfügung stellt, Plattform ihnen hilft, ihre eigenen Leistungen zu analysieren, sind sie zu Vertrauten dieser Technologie geworden und können sie zunehmend intuitiv nutzen. „Einige der Spieler sind bereits so weit, dass, wenn einer von ihnen sich bei der Nutzung unsicher ist, ein anderer ihm zeigen kann, wie es geht“, sagt Dunn. „Sie sind in der Lage, ihr Wissen so weiterzugeben, dass es für andere Spieler leicht zu verstehen ist.“

Er erklärt weiter, dass einige der Spieler vor dem Einsatz von Vision Probleme mit der Kommunikation von Angesicht zu Angesicht und der Präsentation vor ihren Mitspielern hatten. Jetzt sind die Spieler jedoch in der Lage, "auf erwachsene Art und Weise miteinander zu sprechen, Kritik zu äußern, Positives zu diskutieren und allgemeine Ideen vorzuschlagen, was beim nächsten Mal geändert und verbessert werden sollte".

Verbesserte Effizienz

Dunn hat festgestellt, dass Vision nicht nur die Nachwuchsspieler in die Analyse einbindet, sondern ihm auch dabei hilft, seine Arbeit effizienter zu gestalten. Im Gespräch über die Plattform lobt er, dass sie es ihm ermöglicht, den gesamten Video-Workflow in einer einzigen Lösung zu bündeln.

"Vision ist anders, weil alles an einem Ort ist", sagt er. "Ich kann alles an einem Ort schneiden, zeichnen, eine Wiedergabeliste erstellen und in eine Präsentation exportieren. Da sich alles an einem Ort befindet, verringert sich mein Arbeitsaufwand, so dass ich detaillierter arbeiten kann. Außerdem kann ich mehr Analysen durchführen, weil ich jetzt genug Zeit habe, um fünf Videos für einen Montagmorgen zusammenzustellen."

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